
Ganter
Nahtfreie Innenverarbeitung, druckfreie Passform, weiche Materialien: Diabetikerschuhe schützen empfindliche Füße vor Verletzungen, die sonst schlecht heilen.
Bei Diabetes soll Schuhwerk vor allem Verletzungen verhindern: keine drückenden Nähte innen, weiches Obermaterial, genug Weite und Höhe im Vorfuß, eine feste Ferse und eine Sohle, die den Fuß vor Steinen und Kanten schützt. Die internationale IWGDF-Leitlinie rät Menschen mit Diabetes, weder barfuß noch in Socken noch in dünnsohligen Hausschuhen zu gehen und bei erhöhtem Risiko nur passendes Schuhwerk zu tragen [1]. Nach einem abgeheilten Fußgeschwür gehört die Schuhversorgung in ärztliche und orthopädieschuhtechnische Hand.

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Natural Feet

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Finn Comfort

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Lunge

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Diabetes mellitus kann Nerven (Polyneuropathie) und Gefäße an den Füßen schädigen. Dann werden Druck und kleine Verletzungen nicht mehr gespürt, und Wunden heilen schlecht — das diabetische Fußsyndrom. Unpassendes Schuhwerk und Barfußgehen gehören zu den häufigsten Auslösern solcher Wunden [1]. Konfektionsschuhe aus unserem Sortiment sind für Menschen ohne akute Wunde gedacht; sie ersetzen keine verordneten Diabetes-Schutzschuhe.
Wichtig: Wir sind ein Schuhfachgeschäft, kein medizinischer Anbieter. Diese Seite beschreibt Schuheigenschaften, keine Behandlung; sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Bei Schmerzen, Schwellungen, Wunden oder vor einer Behandlung wenden Sie sich bitte an Ärztin oder Arzt. Unsere Aufgabe ist es, den passenden Schuh dazu zu finden.
Ein glatt gefüttertes Innenleben ohne aufliegende Nähte, weiches und nachgiebiges Obermaterial, eine breite und hohe Zehenbox, ein herausnehmbares Fußbett für Einlagen, eine feste Fersenkappe und eine durchtrittsichere Sohle. Wichtig ist außerdem ein weiter Einstieg, denn geschwollene Füße dürfen nicht gequetscht werden. Diese Eigenschaften mindern Druck und Reibung; sie machen einen Schuh aber nicht zum Medizinprodukt.
Das hängt von Ihrer Risikogruppe ab. Bei geringem Risiko reicht nach der IWGDF-Leitlinie passendes Schuhwerk plus regelmäßige Kontrolle der Haut; bei hohem Risiko oder nach einem abgeheilten Geschwür soll therapeutisches Schuhwerk mit nachgewiesener Druckentlastung verordnet und konsequent getragen werden [1]. Diese Einstufung nimmt Ihre Diabetologin, Ihr Hausarzt oder die Fußambulanz vor — nicht das Schuhgeschäft.
Kontrollieren Sie Füße und Schuhe täglich: die Haut auf Druckstellen, Blasen und Risse, die Schuhe innen auf Fremdkörper und Falten. Tragen Sie neue Schuhe anfangs nur kurz und prüfen Sie danach die Haut. Die Leitlinie empfiehlt bei Risikofüßen zusätzlich strukturierte Schulung und regelmäßige professionelle Fußpflege [1].
Eine feste Frist gibt es nicht. Ersetzen Sie Schuhe, sobald das Fußbett durchgetreten ist, das Futter Falten wirft, die Sohle einseitig abgelaufen ist oder der Halt an der Ferse nachlässt — jede dieser Veränderungen erzeugt neue Druckstellen. Wir prüfen mitgebrachte Schuhe gern bei der Beratung.
Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Quellen am Ende der Seite.
Keine Reibung, keine Druckstellen im Schuh.
Schmiegt sich an, gibt nach, drückt nicht.
Genug Platz für sensible Füße und Einlagen.
Reduziert Druckspitzen unter dem Fuß.
Der Fuß bleibt sicher im Schuh, ohne zu rutschen.
Speziell weiche Modelle mit nahtfreier Innenverarbeitung. Tiefer Leistenbau für Einlagen, weiches Leder, das sich anpasst.
Finn Comfort Modelle ansehenDrei Weiten zur Auswahl, weiche Innenfutter, präzise Verarbeitung. Bewährt bei diabetesgeeigneten Schuhen.
Ganter Modelle ansehenStretch-Einsätze und weiches Leder, kombiniert mit anatomischen Fußbetten. Auch in eleganten Schnitten.
Hartjes Modelle ansehenBei Diabetes ist die regelmäßige Fußkontrolle entscheidend. Wir nehmen uns in der Beratung Zeit, prüfen Druckstellen, messen sorgfältig und probieren mit Ihnen verschiedene Modelle. Wenn Sie bereits diabetesadaptierte Einlagen haben, kombinieren wir sie mit dem passenden Schuh.
Beratungstermin in Hamburg buchenWir beraten zu Passform, Weite und Innenverarbeitung und kombinieren Ihre Einlagen mit passenden Schuhen. Risikoeinstufung, Wundversorgung und die Verordnung von Schutz- oder Maßschuhen sind ärztliche Aufgaben; die Anfertigung übernimmt die Orthopädieschuhtechnik [1].
Diabetikerschuhe haben ein nahtfreies, weich gefüttertes Innenleben, einen tiefen Leistenbau für sensible Füße und ggf. Einlagen, eine weiche Vorderkappe und eine dämpfende Sohle. Ziel: Druckstellen vermeiden, Verletzungen vorbeugen.
Spezielle diabetesadaptierte Maßschuhe werden orthopädisch verordnet. Im Alltag tragen viele Diabetikerinnen und Diabetiker aber komfortable Konfektionsschuhe — wir beraten Sie zu beiden Optionen.
Ja, das ist wichtig. Bei reduzierter Empfindlichkeit merken Sie kleine Verletzungen oft nicht. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Hausarzt über die richtige Routine — und achten Sie auf gut sitzende Schuhe.
Häufiger als gewöhnliche Schuhe — eine feste Frist gibt es aber nicht. Ersetzen Sie sie, sobald die Sohle nachgibt, das Innenfutter Falten wirft oder der Halt an der Ferse nachlässt: Jede dieser Veränderungen erzeugt neue Druckstellen. Wir prüfen mitgebrachte Schuhe gern.
Kostenlos. Unverbindlich. Mit so viel Zeit, wie Sie brauchen.