Schockmann Schuhe Hamburg
Schuhe bei Diabetes

Schuhe, die schützen.

Nahtfreie Innenverarbeitung, druckfreie Passform, weiche Materialien: Diabetikerschuhe schützen empfindliche Füße vor Verletzungen, die sonst schlecht heilen.

Kurz zusammengefasst

Bei Diabetes soll Schuhwerk vor allem Verletzungen verhindern: keine drückenden Nähte innen, weiches Obermaterial, genug Weite und Höhe im Vorfuß, eine feste Ferse und eine Sohle, die den Fuß vor Steinen und Kanten schützt. Die internationale IWGDF-Leitlinie rät Menschen mit Diabetes, weder barfuß noch in Socken noch in dünnsohligen Hausschuhen zu gehen und bei erhöhtem Risiko nur passendes Schuhwerk zu tragen [1]. Nach einem abgeheilten Fußgeschwür gehört die Schuhversorgung in ärztliche und orthopädieschuhtechnische Hand.

  • Seit 1902
  • Über 15 BeraterInnen
  • 3 Filialen in Hamburg
  • Eigene Orthopädie-Werkstatt

Modelle, die entlasten.

272 Modelle
Was ist das?

Diabetikerschuhe — sachlich erklärt.

Diabetes mellitus kann Nerven (Polyneuropathie) und Gefäße an den Füßen schädigen. Dann werden Druck und kleine Verletzungen nicht mehr gespürt, und Wunden heilen schlecht — das diabetische Fußsyndrom. Unpassendes Schuhwerk und Barfußgehen gehören zu den häufigsten Auslösern solcher Wunden [1]. Konfektionsschuhe aus unserem Sortiment sind für Menschen ohne akute Wunde gedacht; sie ersetzen keine verordneten Diabetes-Schutzschuhe.

Wichtig: Wir sind ein Schuhfachgeschäft, kein medizinischer Anbieter. Diese Seite beschreibt Schuheigenschaften, keine Behandlung; sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Bei Schmerzen, Schwellungen, Wunden oder vor einer Behandlung wenden Sie sich bitte an Ärztin oder Arzt. Unsere Aufgabe ist es, den passenden Schuh dazu zu finden.

Antworten

Die wichtigsten Fragen — direkt beantwortet.

Was zeichnet diabetesgeeignete Konfektionsschuhe aus?

Ein glatt gefüttertes Innenleben ohne aufliegende Nähte, weiches und nachgiebiges Obermaterial, eine breite und hohe Zehenbox, ein herausnehmbares Fußbett für Einlagen, eine feste Fersenkappe und eine durchtrittsichere Sohle. Wichtig ist außerdem ein weiter Einstieg, denn geschwollene Füße dürfen nicht gequetscht werden. Diese Eigenschaften mindern Druck und Reibung; sie machen einen Schuh aber nicht zum Medizinprodukt.

Brauche ich verordnete Diabetikerschuhe oder reichen Konfektionsschuhe?

Das hängt von Ihrer Risikogruppe ab. Bei geringem Risiko reicht nach der IWGDF-Leitlinie passendes Schuhwerk plus regelmäßige Kontrolle der Haut; bei hohem Risiko oder nach einem abgeheilten Geschwür soll therapeutisches Schuhwerk mit nachgewiesener Druckentlastung verordnet und konsequent getragen werden [1]. Diese Einstufung nimmt Ihre Diabetologin, Ihr Hausarzt oder die Fußambulanz vor — nicht das Schuhgeschäft.

Worauf sollte ich beim Tragen täglich achten?

Kontrollieren Sie Füße und Schuhe täglich: die Haut auf Druckstellen, Blasen und Risse, die Schuhe innen auf Fremdkörper und Falten. Tragen Sie neue Schuhe anfangs nur kurz und prüfen Sie danach die Haut. Die Leitlinie empfiehlt bei Risikofüßen zusätzlich strukturierte Schulung und regelmäßige professionelle Fußpflege [1].

Wie oft sollten die Schuhe ersetzt werden?

Eine feste Frist gibt es nicht. Ersetzen Sie Schuhe, sobald das Fußbett durchgetreten ist, das Futter Falten wirft, die Sohle einseitig abgelaufen ist oder der Halt an der Ferse nachlässt — jede dieser Veränderungen erzeugt neue Druckstellen. Wir prüfen mitgebrachte Schuhe gern bei der Beratung.

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Quellen am Ende der Seite.

Worauf bei Schuhen achten

Was wirklich zählt — kompakt erklärt.

  • 01 · 05

    Nahtfreies Innenfutter

    Keine Reibung, keine Druckstellen im Schuh.

  • 02 · 05

    Weiches, dehnbares Obermaterial

    Schmiegt sich an, gibt nach, drückt nicht.

  • 03 · 05

    Weite Vorfußpartie und tiefer Leistenbau

    Genug Platz für sensible Füße und Einlagen.

  • 04 · 05

    Dämpfende Sohle

    Reduziert Druckspitzen unter dem Fuß.

  • 05 · 05

    Stabile Fersenführung

    Der Fuß bleibt sicher im Schuh, ohne zu rutschen.

Geeignet, wenn …

  • Sie haben Diabetes ohne akute Wunde und suchen weiche, nahtarme Alltagsschuhe mit Platz für Einlagen.
  • Sie haben diabetesadaptierte Einlagen und brauchen Schuhe mit genug Tiefe.
  • Sie möchten Ihre Schuhe regelmäßig auf Druckstellen prüfen lassen.

Eher nicht geeignet, wenn …

  • Sie haben aktuell eine offene Stelle, Blase oder Rötung am Fuß: bitte zuerst in die ärztliche Behandlung.
  • Ihnen wurden Diabetes-Schutzschuhe oder Maßschuhe verordnet — die kommen aus der Orthopädieschuhtechnik.
  • Sie spüren Ihre Füße kaum noch und haben noch keine Risikoeinstufung.
Empfohlene Marken

Hersteller, die Diabetikerschuhe können.

  • Finn Comfort

    Speziell weiche Modelle mit nahtfreier Innenverarbeitung. Tiefer Leistenbau für Einlagen, weiches Leder, das sich anpasst.

    Finn Comfort Modelle ansehen
  • Ganter

    Drei Weiten zur Auswahl, weiche Innenfutter, präzise Verarbeitung. Bewährt bei diabetes­geeigneten Schuhen.

    Ganter Modelle ansehen
  • Hartjes

    Stretch-Einsätze und weiches Leder, kombiniert mit anatomischen Fußbetten. Auch in eleganten Schnitten.

    Hartjes Modelle ansehen
Unsere Stärke

Beratung, die nur in Hamburg geht.

Bei Diabetes ist die regelmäßige Fußkontrolle entscheidend. Wir nehmen uns in der Beratung Zeit, prüfen Druckstellen, messen sorgfältig und probieren mit Ihnen verschiedene Modelle. Wenn Sie bereits diabetesadaptierte Einlagen haben, kombinieren wir sie mit dem passenden Schuh.

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Grenzen der Schuhberatung

Wir beraten zu Passform, Weite und Innenverarbeitung und kombinieren Ihre Einlagen mit passenden Schuhen. Risikoeinstufung, Wundversorgung und die Verordnung von Schutz- oder Maßschuhen sind ärztliche Aufgaben; die Anfertigung übernimmt die Orthopädieschuhtechnik [1].

Wann sollten Sie ärztlichen Rat einholen?

  • sofort bei einer Wunde, Blase, Rötung oder Schwellung am Fuß — auch ohne Schmerz
  • wenn Sie Druck, Wärme oder Kälte an den Füßen nicht mehr zuverlässig spüren
  • bei Hautverfärbungen, kalten Füßen oder Schmerzen beim Gehen (mögliche Durchblutungsstörung)
  • regelmäßig zur Fußuntersuchung — wie oft, richtet sich nach Ihrer Risikogruppe [1]
Häufige Fragen

Was Kundinnen am häufigsten fragen.

  • Was zeichnet Diabetikerschuhe aus?

    +

    Diabetikerschuhe haben ein nahtfreies, weich gefüttertes Innenleben, einen tiefen Leistenbau für sensible Füße und ggf. Einlagen, eine weiche Vorderkappe und eine dämpfende Sohle. Ziel: Druckstellen vermeiden, Verletzungen vorbeugen.

  • Brauche ich ein Rezept für Diabetikerschuhe?

    +

    Spezielle diabetes­adaptierte Maßschuhe werden orthopädisch verordnet. Im Alltag tragen viele Diabetikerinnen und Diabetiker aber komfortable Konfektionsschuhe — wir beraten Sie zu beiden Optionen.

  • Sollte ich täglich auf Druckstellen achten?

    +

    Ja, das ist wichtig. Bei reduzierter Empfindlichkeit merken Sie kleine Verletzungen oft nicht. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Hausarzt über die richtige Routine — und achten Sie auf gut sitzende Schuhe.

  • Wie oft sollten Diabetikerschuhe gewechselt werden?

    +

    Häufiger als gewöhnliche Schuhe — eine feste Frist gibt es aber nicht. Ersetzen Sie sie, sobald die Sohle nachgibt, das Innenfutter Falten wirft oder der Halt an der Ferse nachlässt: Jede dieser Veränderungen erzeugt neue Druckstellen. Wir prüfen mitgebrachte Schuhe gern.

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