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So finden Sie den passenden Schuh

SO PROBIEREN SIE RICHTIG:

  1. Probieren Sie den Schuh am Nachmittag an.

  2. Nehmen Sie nach Möglichkeit die Einlage des Schuhs heraus und stellen Sie Ihren Fuß darauf.
    Machen Sie eine Abrollbewegung.

  3. Lässt Ihnen die Länge einen Fingerbreit Spielraum im Zehenbereich?
    Dann stimmt die Schuhgröße.

  4. Passt die breiteste Stelle Ihres Fußes zur breitesten Stelle der Sohle?
    Dann stimmt die Schuhweite.
     

Beim Anprobieren Ihres Schuhs zu Hause müssen Sie natürlich nicht auf unsere gute Beratung verzichten. 
Rufen Sie uns gerne an: +49 (0)40 413 49 85 18.

 

HURRA, DER PASST!

Der bekannte Schriftsteller Mark Twain hat es auf den Punkt gebracht: „Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.“ Man wird also am besten Schuh keine Freude haben, wenn er nicht gut passt.

Nun ist es leider so, dass unsere Füße uns das Finden der richtigen Passform nicht gerade leicht machen, denn sie sind so gut wie nie gleich groß. Zudem sind sie durch ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe geformt, die im Lauf des Lebens absinken können. Das kann zu einem nicht unerheblichen Größenunterschied in Länge und Breite führen. Es lohnt sich also, bei jedem Kauf neuer Schuhe genau zu prüfen, ob der Schuh so perfekt sitzt, wie es bei einem linken und einem rechten Fuß eben möglich ist.

 

LÄNGE & WEITE

Länge und Weite müssen im Einklang stehen. Ein Häufiger Fehler bei zu engen Schuhen ist der Kauf einer höheren Schuhgröße. Diese muss aber nicht zwangsläufig mehr Weite bieten. Umgekehrt wird ein zu weiter Schuh in einer kleineren Nummer nicht unbedingt enger.

Um die richtige Länge zu bestimmen, nehmen Sie nach Möglichkeit die Innensohle heraus und stellen Sie sich darauf. Wichtig: Der Fuß darf auch beim Abrollen nicht vorne anstoßen! Wenn noch ein Fingerbreit Raum für die Zehen bleibt, ist es die richtige Schuhgröße. Individueller wird es bei der Weite. Hier muss die breiteste Stelle Fußes auf die breiteste Stelle der Innensohle, den Ballenauftrittspunkt, passen.

Sollte sich bei der durch die Länge vorgegebenen Schuhgröße eine nicht passende Breite ergeben, können Sie zu einem anderen Modell und Leisten zu wechseln, welche Ihrem Fuß besser entsprechen. Oder Sie nutzen die Möglichkeit zum Finetuning.

 

TIPPS ZUM FINETUNING

Unsere Füße sind nicht identisch. Es kann durchaus sein, dass jeder Fuß für sich eine andere Größe benötigen würde. Da Schuhe aber immer als Paar verkauft werden, kann der Tragekomfort durch Finetuning mittels verschiedener Hilfsmittel optimiert werden.

Die erste Regel lautet hier: Der Schuh muss immer dem größeren Fuß gut passen, und das am besten nachmittags. Für den kleineren Fuß kann er nämlich passend gemacht werden. Dazu eignen sich halbe Einlegesohlen, die in den vorderen Bereich des Schuhs gelegt werden, und den Vorderfuß anheben. So füllen sie eine zu große Weite und geben übrigens auch einer rutschenden Ferse sofort mehr Halt. Sollte der Spann jetzt immer noch zu viel Spiel haben, greifen Sie zu Laschenpolstern, die bequem aber zuverlässig abstützen. Diese Hilfsmittel können den Tragekomfort auch bewahren, wenn der Schuh aufgrund des sich dehnenden Materials erst im Verlauf der Tragezeit etwas zu weit wird.

Übrigens: Ein Schnürschuh mit möglichst langer Schnürleiste lässt sich natürlich leichter an den Fuß und seinen Spann anpassen, als ein Slipper oder Ballerina, an dem so gut wie nichts einstellbar ist. Im Zweifel sollte man also eher zu einem Schnürer greifen. Mit Gummischnürsenkel löst dieser noch so manches weitere Problem. Einmalig eingezogen und angepasst verwandeln sie einen Schnürschuh schnell in einen bequemen Slipper, falls z.B. aus medizinischen Gründen Bandagen getragen werden müssen.

Spezielle Probleme brauchen oft eine spezielle Lösung: Wer sehr individuelle und über viele Modelle auftretende Druckstellen erfährt, sollte sich diese Problemzone bei einem guten Schuhmacher mit einer Ballenzange gezielt anpassen lassen. Sie dürfen nicht zum Grund werden, auf ein Paar schöne Schuhe zu verzichten.

 

MASSEINLAGEN

Wer Maßeinlagen in seinen Schuhen tragen möchte, sollte noch einige Aspekte zusätzlich beachten. Bringen Sie Ihre Schuhe immer mit zum Techniker, der Ihre Einlagen anfertigt. Die Vorgaben für die Oberfläche sind durch das ärztliche Rezept definiert. Die Vorgaben für die Passform in Bezug auf Dicke und Weite der Einlagen machen Ihre Schuhe! Wenn Ihnen der Schuh mit seiner Originaleinlage sicher passt, ist sie schon eine gute Orientierung für den Techniker.

Hochwertige Fußbetten, z.B. der Marke Trippen, FinnComfort oder Ganter, können eine brauchbare Alternative zu Maßeinlagen sein. Probieren Sie doch bei diesen Marken, ob Ihnen eine werkseitige Einlage schon hilft. Das ist vor allem bei Schuhen wie Sandalen oder Slippern interessant, die sich nicht für orthopädische Einlagen eignen.