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Blasen vorbeugen & richtig behandeln – Unbeschwert unterwegs

Eben war noch alles gut – dann ist sie da. Die Blase am Fuß. Mit ihrem Kommen geht häufig der Spaß an der Wanderung, dem Sport oder dem Stadtbummel. Wenn der schmerzhafte Begleiter am Fuß plötzlich da ist, können nur die richtigen Tipps oder Hilfsmittel den Tag noch retten. Aber idealerweise kommt es gar nicht erst zu einer Blase. Wer einige grundlegende Regeln beachtet und seine Schuhe mit Bedacht wählt, kann Blasen auch auf langen Strecken vermeiden.

Was ist eine Blase? 

In der dermatologischen Fachterminologie nennt man eine Blase auch bei ihrem lateinischen Namen „Bulla“. Sie ist ein meist erbsengroßer, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum unter der Oberhaut, der durch übermäßigen Druck verbunden mit gleichzeitiger Reibung über einen längeren Zeitraum hinweg entsteht. Die Epidermis löst sich etwas von dem darunter liegenden Gewebe, sodass sich Lymphe ansammeln kann. Im Gegensatz zur Brandblase, die durch eine meist kurze, thermische Einwirkung entsteht, wird die Blase am Fuß durch mechanische Faktoren ausgelöst wie z.B. durch Reibung von Socken und Schuhwerk auf der Fußhaut. Wenn man nun weiß, wie Blasen entstehen, kann man diese besser vorbeugen – mit den richtigen Schuhen.

Wie vermeidet man Blasen im Schuh?

Da eine Blase am Fuß durch mechanische Faktoren ausgelöst wird, kann man zwei Dinge berücksichtigen: die Socken und das Schuhwerk. Wenn die Socken Falten werfen oder rutschen, können auch die besten Schuhe Blasen nicht vermeiden. Hier sollten Sie also darauf achten, dem Zweck angemessene Socken jeweils am richtigen Fuß zu tragen. Dann sind die typischen Problemzonen für Blasen an der Ferse und an den Zehen schon gut geschützt. Was die Wahl der richtigen Schuhe angeht, sollten auch diese dem Zweck angepasst sein. Eine Wanderung in Joggingschuhen kann problematisch werden, joggen in Wanderschuhen wird es garantiert. Wenn man Schuhe für lange Wege wählt, sollten sie unbedingt gut passen. Da der Fuß sich bei langem Tragen und beim Sport ausdehnt, sollte diese Veränderung der Größe mit einkalkuliert werden. Allerdings muss der Schuh von Anfang an guten Halt bieten, sonst entsteht gleich eine unangenehme Reibung. Am besten wählt man Schuhe, die durch eine Schnürung dem Fuß flexibel angepasst werden können. So kann man unterwegs die Passform optimieren und Blasenvorbeugen.

Gut eingetragene Schuhe vermeiden Blasen

Ob Sport-, Wander- oder Tanzschuh – jeder Schuh sollte vor dem richtigen Einsatz gut eingelaufen werden. Regelmäßiges Tragen der Schuhe auch bei ganz anderen Aktivitäten passt das Material individuell an den Fuß an. Gerade Lederschuhe werden weicher, flexibler und an den Belastungs- und Knautschzonen nachgiebiger. Ist ein Schuh erst einmal zum „eigenen“ Schuh geworden, will man ihn nicht mehr missen. Aus diesem Grund bietet zum Beispiel die Firma Meindl an, eingetragene Lieblingsschuhe bei Bedarf mit einer neuen Meindl-Sohle zu versorgen. So verlängert sich nicht nur die Lebensdauer des Schuhs, es führt gleichzeitig dazu, dass Sie gegen Blasenvorbeugen.

Die Blase ist da – was nun?

Gerade, wenn Sie lange unterwegs sind, kann es auch nach Stunden noch zu einer Blase im Schuh kommen. Meistens ist man dann meilenweit von Zuhause entfernt und kann nicht eben in bequeme Puschen schlüpfen. Also muss man den Puschen-Komfort in die Schuhe bringen, die man trägt. Das funktioniert über Blasenpflaster, die die wunde Stelle abpolstern und den Druck lindern. Je früher man das Pflaster anbringt, desto weniger ausgeprägt zeigt sich die Blase. Idealerweise bleibt es so bei einer Rötung, die bis zum nächsten Tag wieder abklingt. 

Sollten man kein spezielles Blasenpflaster zur Hand haben, hilft auch schon ein normales Pflaster oder medizinisches Tape. Sie können sich auch ein eigenes Blasenpolster basteln, indem Sie aus der Wundfläche eines normalen Pflasters eine runde Stelle ausschneiden und dieses Loch beim Aufkleben über der Blase platzieren. Der Druck auf den Bereich verteilt sich besser und wird um die wunde Stelle herumgeleitet.

Wichtig ist nur, dass nichts mehr auf der wunden Stelle reibt. Hat sich aber eine kapitale „Bulla“ gebildet, hilft primär Ruhe und nach Möglichkeit ein Wechsel zu leichtem, offenem Schuhwerk. Auf langen Wanderungen können Pausen auch genutzt werden, um die Schuhe zu lüften und zu trocknen und vielleicht sogar ein frisches Paar Socken zum Einsatz zu bringen. 

Sollte man eine Blase aufstechen?

Bleibt schließlich noch die letzte Frage: Soll man eine Blase aufstechen, oder nicht? Das Aufstechen scheint eine Druckentlastung und somit eine Besserung zu versprechen. Allerdings trifft der Druck nun auf die freigelegte und gänzlich ungeschützte Unterhaut. Das ist nicht nur noch schmerzhafter, auf diese Weise kann sich die Blase auch noch entzünden. Wer medizinisch etwas bewandert ist, kann eine Blase aber unter sterilen Bedingungen punktieren und die Lymphe abfließen lassen. Mit einer anschließenden Wundversorgung kann so wieder ein brauchbarer Geh Komfort hergestellt werden. In jedem Fall ist es vorzuziehen, eine Blase durch perfekt passende und gut eingetragene Schuhe zu vermeiden.

Sie suchen Schuhe, die perfekt passen und mit denen Sie Blasen vorbeugen können? Dann schauen Sie bei Schockmann Schuhe vorbei. Wir haben für jeden das richtige Schuhwerk! Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beraten Sie gerne vor Ort in unseren Filialen, sodass wir garantiert den perfekten Schuh für Sie finden!

 

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