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Im engen Sinn sind orthopädische Schuhe ärztlich verordnete Maßschuhe. Die meisten Menschen, die danach suchen, brauchen etwas anderes: Konfektionsschuhe mit Platz für Einlagen, der passenden Weite und einem Fußbett, das den Fuß trägt — bei Bedarf in unserer Werkstatt zugerichtet. Wir erklären den Unterschied und finden mit Ihnen das Passende.
„Orthopädische Schuhe“ bezeichnet drei verschiedene Dinge: ärztlich verordnete Maßschuhe, Zurichtungen an fertigen Schuhen und fußgerechte Konfektionsschuhe, die Einlagen aufnehmen. Maßschuhe und Zurichtungen sind Hilfsmittel und gehören zur Verordnung [1]. Wer nach orthopädischen Schuhen sucht, braucht meist die dritte Gruppe: herausnehmbares Fußbett, passende Weite, weiches Obermaterial — das ist unser Sortiment, und Zurichtungen übernimmt die Werkstatt in unserer Filiale Hamburg-City.

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Orthopädische Maßschuhe werden nach Verordnung über einen Leisten des eigenen Fußes gefertigt, wenn Fehlstellungen oder Funktionsstörungen mit Konfektionsschuhen nicht versorgt werden können. Orthopädische Zurichtungen sind Änderungen an einem fertigen Schuh — Abrollhilfen, Sohlenerhöhungen, Fersenpolster, Innen- oder Außenranderhöhungen. Beide stehen als Hilfsmittel im Verzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen [1] und werden ärztlich verordnet [2]. Fußgerechte Konfektionsschuhe sind dagegen kein Hilfsmittel: Sie bieten Platz für Einlagen, mehrere Weiten und ein anatomisches Fußbett, ersetzen aber weder Verordnung noch Behandlung.
Wichtig: Wir sind ein Schuhfachgeschäft, kein medizinischer Anbieter. Diese Seite beschreibt Schuheigenschaften, keine Behandlung; sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Bei Schmerzen, Schwellungen, Wunden oder vor einer Behandlung wenden Sie sich bitte an Ärztin oder Arzt. Unsere Aufgabe ist es, den passenden Schuh dazu zu finden.
Das entscheidet die ärztliche Untersuchung, nicht der Schuhkauf. Die Kassen übernehmen Maßschuhe nur, wenn fußgerechte Konfektionsschuhe — gegebenenfalls mit Zurichtung oder Einlagen — die Versorgung nicht leisten [1]. In der Praxis heißt das: Bei den meisten Fußproblemen, mit denen Kundinnen und Kunden zu uns kommen, ist ein passender Konfektionsschuh mit Einlage oder Zurichtung der erste Schritt. Bringen Sie Verordnung oder Einlagen mit, dann können wir das gemeinsam prüfen.
Ein herausnehmbares Fußbett, damit die Einlage die Höhe nicht verändert; ein tiefer Leisten mit Volumen über dem Spann; eine feste Fersenkappe; weiches, nahtarmes Obermaterial; und vor allem die passende Weite. Platz fehlt meist am Ballen, nicht in der Länge — ein längerer Schuh rutscht und drückt an neuer Stelle. Bei Hallux Valgus empfiehlt das IQWiG flache Schuhe mit ausreichend Platz für alle Zehen [3]; dasselbe Prinzip gilt für die meisten Vorfußbeschwerden.
Abrollhilfen und Sohlenversteifungen, Erhöhungen zum Ausgleich unterschiedlicher Beinlängen, Fersen- und Ballenpolster, Innen- und Außenranderhöhungen sowie die Anpassung von Einlagen an den Schuh. Die Orthopädie-Werkstatt sitzt in unserer Filiale in der Amelungstraße; welche Arbeit sinnvoll ist, hängt von Verordnung, Fuß und Schuh ab.
Maßschuhe, Zurichtungen und diabetesadaptierte Fußbettungen sind Hilfsmittel der Produktgruppe 31 [1] und werden auf Verordnung übernommen, in der Regel mit Eigenanteil, weil der Schuh selbst als Gebrauchsgegenstand gilt. Einlagen gehören zur Produktgruppe 08. Konfektionsschuhe aus unserem Sortiment sind keine Kassenleistung — auch dann nicht, wenn sie Einlagen aufnehmen.
Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Quellen am Ende der Seite.
Damit eine verordnete Einlage Platz findet, ohne dass der Schuh am Spann drückt.
Platz fehlt meist am Ballen, nicht in der Länge — wir messen beides und wählen den passenden Leisten.
Kein Druck auf empfindliche Stellen, kein Reiben an Nähten.
Der Fuß bleibt geführt, der Schuh rollt trotzdem natürlich ab.
Abrollhilfe, Sohlenerhöhung, Fersenpolster: Das übernimmt die Werkstatt in Hamburg-City auf Verordnung oder auf Wunsch.
Made in Germany. Herausnehmbares Leder-Kork-Fußbett bei fast allen Modellen, tiefer Leisten — die Marke, die am häufigsten mit verordneten Einlagen getragen wird.
Finn Comfort Modelle ansehenDrei Weiten in einem Sortiment: schmal, normal, breit. Anatomisches Fußbett, einlagengeeignet, präzise verarbeitet.
Ganter Modelle ansehenSpezialist für weite Leisten und Klettverschluss — seit 1863 für sensible und geschwollene Füße gefertigt.
Semler Modelle ansehenBringen Sie Ihre Verordnung oder Ihre Einlagen mit. Wir messen Länge und Weite, prüfen, welche Schuhe die Einlage aufnehmen, und klären mit der Werkstatt in der Amelungstraße, ob eine Zurichtung sinnvoll ist. Was eine ärztliche Verordnung braucht, sagen wir Ihnen offen — und was sich mit einem gut passenden Konfektionsschuh lösen lässt, auch.
Beratungstermin in Hamburg buchenWir messen, probieren an und richten zu. Ob Sie ein Hilfsmittel brauchen und welches, entscheidet die ärztliche Verordnung; Schuhe behandeln keine Erkrankung.
Im engen Sinn Maßschuhe, die ein Orthopädieschuhmacher nach ärztlicher Verordnung über einen Leisten des eigenen Fußes fertigt. Daneben gibt es orthopädische Zurichtungen an fertigen Schuhen und fußgerechte Konfektionsschuhe mit Platz für Einlagen. Die meisten Anfragen betreffen die dritte Gruppe.
Maßschuhe fertigen wir nicht. Wir führen einlagenfähige Konfektionsschuhe in mehreren Weiten, und die Orthopädie-Werkstatt in unserer Filiale Hamburg-City übernimmt Zurichtungen und Einlagenanpassungen — auf Verordnung oder auf Wunsch.
Maßschuhe und Zurichtungen sind Hilfsmittel und können bei entsprechender Verordnung von der Kasse übernommen werden, meist mit Eigenanteil. Konfektionsschuhe aus unserem Sortiment sind keine Kassenleistung — auch dann nicht, wenn sie Einlagen aufnehmen.
Herausnehmbares Fußbett, tiefer Leisten, feste Fersenkappe, weiches Obermaterial und die passende Weite. Auf jeder Produktseite steht, ob ein Modell einlagengeeignet ist; die Weite prüfen wir bei der Anprobe.
Kostenlos. Unverbindlich. Mit so viel Zeit, wie Sie brauchen.